Als Gründungsmitglied gehörte Andreas Etienne von 1983-1991 dem Improvisationstheater Springmaus unter der Regie von Bill Mockridge an.

Seit 1985 ist er Künstlerischer Leiter des Theaters Haus der Springmaus in Bonn und spielt seitdem dort auch in zahlreichen Hausproduktionen:

"Apropos Bonn - Eine satirische Hommage"(1993) war eine kabarettistische Liebeserklärung an die Stadt Bonn, dem Sitz des Theaters "Haus der Springmaus"

1995 inszenierte und spielte er zusammen mit Bill Mockridge in einer deutschen Uraufführung des amerikanischen Kult-Grusicals "Das Geheimnis der Irma Vep"- ein Schauspiel für zwei Schauspieler in acht Rollen.

Zusammen mit früheren Springmaus-Kollegen (u.a. auch mit Michael Müller) brachte er 1995/96 unter der Regie von Kalle Kubik die satirische Revue "Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da"auf die Springmausbühne.

Mit Michael Müller, seinem Bühnenkollegen seit Springmaus-Zeiten, entwickelte er 1997 die Figuren 'Böll' und 'Zimmermann', die seitdem als DIE NACHBARN zum festen Bestandteil im Spielplan des Bonner Haus der Springmaus zählen. Regie bei den ersten beiden Programmen der NACHBARN "Vom Primaten zum Privaten" (1997/98) und "Kampf um den Wendehammer" (1999/2000) führte Dieter Nuhr. Für die Regie der folgenden Programme "Wir können auch anders" (2001/2002) , "Z.O.F.F." (2003/2004) und das Weihnachts-Special "Tannenglühn - wenn die Nüsse knacken", "Volltreffer!" und "Nachbarn on Ice (beide 2005 ) zeichnet sich die Kabarettistin (und frühere Springmaus-Kollegin) Anka Zink verantwortlich.

Als Initiator und Gründungsmitglied der RHEINPERLEN - einer weiteren "Hausmarke" im Bonner Haus der Springmaus - feierte Etienne von 1999-2001 "50 Jahre Rheinische Republik" mit der Kabarettrevue "Et hätt schlimmer kumme künne...", wieder unter der Regie von Kalle Kubik. Im September 2002 folgte bereits die zweite Produktion der Rheinperlen "Die Lust am Rhein- Rheinromantik von Schumann über Ostermann zum Ballermann". Es handelt sich wieder um eine kabarettistische Revue, diesmal zum Thema Rheinromantik. Regie führte auch hier Anka Zink.

Ein weiteres Projekt im Jahr 2001 war ein Lesehappening zusammen mit der Schauspielerin Susanne Seidler: Unter dem Titel "Erlesenes"präsentierten die beiden eine Mischung aus Theater, Lesekunst und Improvisation in Interaktion mit dem Publikum.

Bei soviel Bühnenpräsenz war ein erstes Soloprogramm von Andreas Etienne längst überfällig. Mit seinem Programm "Man kommt zu nix" gastierte Andreas Etienne von November 2000 bis Januar 2002

Sein nächstes Solo-Programm "Wenn ich Sie wäre..." (Genre: Typenkabarett) spielte in einem Brauhaus. Etienne spielt nicht nur den Köbes, sondern auch alle Gäste dieser kölschen Kultstätte. Die Hauptperson des Programms, der Köbes (rheinisch für "Kellner" in einem Brauhaus), ist seit Frühjahr 2002 auch fester Bestandteil der WDR Sendung "Stratmanns".
Regie: Walter Muffler.

Im Nov./Dez. 2002 schreibt und spielt Andreas Etienne zusammen zusammen mit Michael Müller als DIE NACHBARN ein kabarettistisches Weihnachtsprogramm: "Tannenglühn - wenn die Nüsse knacken". Regie: Anka Zink

Von Juli 2003 bis August 2004 gibts zusammen mit Michael Müller als DIE NACHBARN ein neues Programm: "Z.O.F.F." - Die schönsten Duelle aus 4 Programmen. Regie: Anka Zink

Im März 2004 hat Andreas Etienne Premiere mit einem weiteren Solo: "Jetzt sind Sie dran" - neue Geschichten aus dem Brauhaus. Regie: Walter Muffler. Neben seinem Solo schreibt und spielt Andreas Etienne in 2005: "Volltreffer!" und neues X-mas-Programm "Nachbarn on Ice" (beides mit DIE NACHBARN).

Im März 2006 erblickte Etiennes Soloprogramm "Der geliftete Mann" das (Bühnen)Licht der Welt: ein Kabarettprogramm rund um Männer und ihre Eitelkeiten.

Im selben Jahr gründet er zusammen mit Michael Müller ein neues Ensemble @rheinkabarett. Am 29. September 2006 hatte das Programm Premiere im Haus der Springmaus.

Das Soloprogramm "Auferstanden aus Renditen" folgte im März 2009.

In "Lachblüten" spielt Etienne seine beliebtesten und auch ganz persönliche Nummern und er erzählt von seinen skurrilen Bühnenerlebnissen.

"Wo mir sind, is oben", in diesem Programm geht es um das spannende Thema: Wie kommt man "nach oben", wie sieht es da wirklich aus? Und vor allem: Was muß man tun, um oben zu bleiben? (seit Juni 2011)

"Kaiser, Kriege und Kokotten", damit beschreibt Andreas Etienne neue Wege.
Er, der selbst Geschichte studiert hat, fand in dem gleichnamigen Buch von Christoph Schulte-Richtering die ideale Vorlage, um daraus ein unterhaltsames Programm zu machen, große Momente der Weltgeschichte, von Kaiser Nero bis zum Mauerfall. (Premiere am 28.September 2013).